der Flußkieselsteinbruchtest

Den wohl größten Eindruck beim Betrachter hinterlässt neben der Persönlichkeit des Meisters dessen berühmter Kieselsteinbruchtest, bei dem ein Flußkieselstein mit der bloßen Hand zerschmettert wird.
Um diese Leistung von Meister Kwon, Jae-Hwa auch einem Laienpublikum verständlich zu machen, mussten zumindest einmal die wissenschaftlichen Eckdaten des Kieselsteinbruchtests erfaßt und ausgewertet werden. Fündig wurde man bei der BMW AG München. Der Versuch fand in der Abteilung statt, in der normalerweise Stabilität und Sicherheit von Karosserieentwicklung getestet werden. Auf einer "piezo-elektronischen" Platte justiert Meister Kwon, Jae-Hwa seinen Flußkieselstein für den Bruchtest. Die Platte kann Aufpralleffekte von bis zu 100 000 Newton, also 10 Tonnen, bei einer Fehlerquote von nur 0,3% messen. Zusätzlich wurden die Bruchtests zum Zwecke der Auswertung mit einer Hochleistungskamera aufgenommen.
Die größte Kraft entwickelte der Meister aus Korea bei einem mißglückten Versuch. Als er es nicht schaffte, einen Flußkiesel mit der Handinnenkante zu zertrümmern, wirkten nur 1,5 Millisekunden nach dem Aufprall über 10.000 Newton (dies entspricht einer Tonne) auf den Stein. Bei seinem geglückten Versuch bra
uchte der Meister Kwon, Jae-Hwa lediglich 6.000 Newton aufzubringen, da das Material nachgab. Dieser Bruchtest wurde mit einer High Speed Kamera "SpeedCam Pro" vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen aufgenommen.

25. Mai 2007, anlässlich des Pfingstlehrgangs in Bad Tölz